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Liebe Tierfreundinnen und Tierfreunde


da Tiere nicht unter den Weihnachtsbaum gehören
und es gerade auch zum Jahreswechsel oft sehr hektisch und laut zugeht,
haben wir uns - sowie schon im letzten Jahr - dazu entschlossen,
die Türen des Tierschutzheimes für die Vermittlung von Tieren
von Montag den 12. Dezember bis einschließlich
1. Jänner vorübergehend zu schließen.

Wir wünschen euch eine ruhige und schöne Zeit mit euren Lieblingen zu Hause.

Danke für euer Verständnis!
Euer Team des Tierschutzheimes.




 

Unseriöser Welpenhandel

Ländleanzeiger.at: Keine Chance dem unseriösen Handel mit Welpen!

Im Tiermarkt von ländleanzeiger.at sind sie zu finden: süße, kleine Welpen. Aber Vorsicht! „Wenn man sich zur Anschaffung eines Tieres entschieden hat, muss man sich über die Tierart genau informieren und dabei auch gut darauf achten, wo und von wem man das Tier kauft bzw. übernimmt“ warnt Dr. Pius Fink, Tierschutzombudsmann für Vorarlberg. Größeres Tierleid kann so verhindert werden.

In Zusammenarbeit mit der Vorarlberger Tierärztekammer, dem Tierschutzombudsmann Dr. Pius Fink und dem Tierschutzheim Dornbirn konnten Hinweise erarbeitet werden, mithilfe derer Kauf-Interessierte den kriminellen Tierhandel erkennen können. Diese werden auf ländleanzeiger.at sichtbar, sobald Welpen-Anzeigen aufgerufen werden. Besondere Aufmerksamkeit zuteilwerden sollte dabei den Rassehundewelpen, die wie die Kleinhunderassen Mops und Pekinese gerade in Mode sind. Und so erkennt man illegale Machenschaften. „Wir unterstützen die Initiativen von Pius Fink und seinem Team sehr gerne. Wir bitten deshalb insbesondere auch unsere User, die Augen offen zu halten und verdächte Anzeigen sofort zu melden.“ so Claudia Nessler von ländleanzeiger.at.

Ist der Welpenhandel verdächtig? 8 sichere Zeichen!

#1 Der Preis ist niedrig. Der Welpe kostet nicht mehr als 400 Euro.

#2 Die Abgabe der Hundewelpen erfolgt über Mittelspersonen. Und nicht durch den Züchter – meist sogar auf öffentlichen Plätzen.

#3 Das Muttertier und die Wurfgeschwister können nicht angesehen werden.

#4 Der Hundewelpe ist nicht gechipt. Oder er trägt eine Chipnummer mit anderen Zahlen beginnend als 040 (Ländercode für Österreich).

#5 Der Impfausweise (EU-Heimtierausweis) erscheint zweifelhaft. Unvollständige Eintragungen, der Impfausweise soll erst später nachgereicht werden, etc. – bei diesen Unstimmigkeiten sollten alle Alarmglocken läuten!

#6 Ein Züchter bietet Welpen verschiedener Hunderassen zum Kauf an. Achtung: Das ist unüblich!

#7 Es soll unter Zeitdruck entschieden und gekauft werden. Zum Beispiel: „Wenn Sie sich nicht sofort entscheiden und den Hund nehmen, wird der Hundewelpe getötet“.

#8 Der Hundezüchter ist unbekannt. Der Zuchtverband der jeweiligen Hunderasse kennt den Anbieter nicht.

Tierarzt und Tierschutzombudsmann Dr. Pius Fink empfiehlt

„Ist der gut überlegte Entschluss gefallen, sich einen Hund anzuschaffen, sollte man zuerst im Vorarlberger Tierschutzheim nachfragen, ob dort nicht schon ein geeigneter Hund wartet. Falls Sie sich für einen Welpenkauf entscheiden: bieten Sie kriminellem, tierverachtenden Tierhandel keine Chance. Übernehmen Sie auch kein Tier aus Mitleid“, warnt Fink. „Fragen Sie nach dem ausgefüllten und unterschriebenen Gesundheitszertifikat nach dem Muster der Tierärztekammer Österreich. Das gilt als besonderes Qualitätsmerkmal und garantiert, dass der Welpe von einem österreichischen Tierarzt untersucht wurde“, so der Tipp des Tierschutzombudsmannes.

Was tun beim konkreten Verdachtsfall?

Verdächtige Inserate können bei der örtlich zuständigen Bezirkshauptmannschaft gemeldet werden. Der Tierschutzverein oder das Tierschutzheim in Dornbirn steht außerdem für Fragen zur Verfügung. „Sollten während des Treffens zur Tierübergabe berechtigte Zweifel über die Seriosität des Verkaufs entstehen, richten Sie noch vor der Tierübernahme eine Meldung direkt an die Polizei!“, rät Fink. Denn nur behördlich gemeldeten Züchterinnen und Züchtern sowie gewerblichen Händlerinnen und Händlern ist der Verkauf von Hunden in Österreich erlaubt. Österreichische Tierschutzvereine dürfen Hunde in Österreich vermitteln. Allen anderen ist das klar untersagt!




 

Auslandstierschutz - Tiere aus dem Ausland




 



 

Leitfaden zum Erkennen von seriösem Auslandstierschutz:
Auslandstierschutz leistet in erster Linie Hilfe und setzt Tierschutzaktivitäten vor Ort, eben im Ausland!

Dies ist eine Hilfestellung, wie Sie in Vorarlberg erkennen können, ob der Verein bzw. die Organisation, die Ihnen einen Hund aus dem Ausland oder von einer inländischen Pflegestelle her vermittelt, seriös ist.

Bitte informieren Sie sich zuerst, vertrauen Sie nur bekannten Organisationen. Die angefügte Liste wird ständig aktualisiert, bezieht sich aber ausschließlich auf bekannte Vereine mit Sitz in Vorarlberg.




-
Eine Kontaktperson in Vorarlberg gibt Auskunft und ist stetiger Ansprechpartner.

- Bei Komplikationen kann und wird der Hund in Vorarlberg zurückgenommen.

- Den Übernahme- oder Kaufvertrag können Sie sich im Vorfeld zusenden lassen.

- Die Hunde werden tierärztlich versorgt, sind geimpft, entwurmt, mit Chip gekennzeichnet
und haben einen EU-Heimtierausweis.

- Vor der Übergabe erfolgt bei Ihnen eine Vor- bzw. Platzkontrolle und es wird mit Ihnen ein Gespräch geführt.

- Sie stehen unter keinen Zeitdruck zur Entscheidung.


Vereine, die mit gutem Beispiel voran gehen und seriösen In- bzw. Auslandstierschutz betreiben:

Tierschutzverein Galgo, Cat & Co

Hope-Love-Animals




Pflegeplätze für Katzenbabys gesucht!




 



 

Dringend gesucht werden Tierfreunde, die sich bereit erklären, kleine Katzenbabys aufzupäppeln. Oftmals ist die Katzenmami bei einem Unfall ums Leben gekommen oder der Welpe wurde aufgefunden.
Katzenfutter, Streu usw. wird vom Tierheim kostenlos zur Verfügung gestellt. Falls Sie das Tier behalten oder im Familien- und Freundeskreis weitergeben wollen, ist das für uns kein Problem. Ist dies nicht möglich, nehmen wir den oder die Knirpse selbstverständlich im Alter von acht Wochen wieder zurück. Interessiert ? Dann melden Sie sich bitte einfach bei uns im Tierschutzheim. Wir freuen uns auf Ihren Anruf !




Neue Öffnungszeiten ab 1.April 2013

Meistens und vor allem in letzter Zeit erfährt das Tierschutzheim großen Andrang an Besuchern. Dabei sind Menschen, die ein Tier bei uns abgeben, adoptieren oder sich einfach eine Information oder einen Rat holen möchten.
Wiederum gibt es Tierfreunde, die uns öfter als Ausflugsziel auswählen und einfach nur die Tiere besichtigen wollen. Auch diese Besucher möchten betreut werden.
Leider ist dieser Besucherstrom für unser Tierschutzheim-Personal nicht kontrollierbar. Wir legen aber Wert auf eine qualitative Beratung, Tierannnahme und Vermittlung und möchten dies auch beibehalten können. Doch solches beansprucht einiges an Zeit. Wir versuchen stets allen Interessenten gerecht zu werden, jedoch können unsere Tierpfleger durch die viele Arbeit nicht ständig präsent sein. Nebenbei muss auch noch das Telefon bedient werden. Qualitative und ausführliche Beratung liegt uns aber sehr am Herzen und diese wollen wir auch vermitteln.






Verantwortungsvoller Umgang mit Wildtieren

Verantwortungsvoller Umgang mit Wildtieren

Wildtiere sind bei uns allesamt geschützt. Prinzipiell ist jede Entnahme von Wildtieren aus der freien Natur untersagt. Dies gilt auch für verwaiste Jungvögel, verletzte bzw. kranke Kleinsäuger und Igel. Dies muss man sich auch vor Augen halten, wenn man aus Tierliebe einem Findling helfen will. In jedem Fall ist es wichtig, das Tier in freier Natur zu belassen und sich vorab von Experten beraten zu lassen. Wer ein Tier der Natur entnimmt, ist ab diesem Zeitpunkt voll für das Wohlergehen dieses Tieres verantwortlich. Aus dieser Verpflichtung können die Finder weder von inatura-Fachberatern noch von Mitarbeitern der
Tierrettung, des Tierheimes oder Tierärzte entlassen werden.

Die inatura darf entsprechend behördlichen Vorgaben keinerlei Wildtiere übernehmen!
Die inatura-Fachberater haben ausschließlich beratende Funktion, sie sind keine Auffangstation für Wildtiere.
Der generelle Schutz aller Wildtiere ist in den Natur- und Tierschutzgesetzen festgeschrieben, er gilt für alle Tierarten, also auch für exotische Tiere in unserer Natur. Viele größere Säugetiere und Vögel unterliegen zusätzlich dem Jagdrecht. Der zuständige Revierjäger muss
Umgehend verständigt werden. Auch Tierärzte dürfen Tiere, auf die jagdliche Bestimmungen
Anwendung finden, nicht ohne Genehmigung des zuständigen Revierjägers behandeln.
Diese gesetzlichen Regelungen zielen auf eine optimalen Schutz der Tiere vor menschlichen Eingriffen ab. Wer einem Tier helfen will, ist erst recht angehalten, sich tunlichst an diese
Vorgaben zu halten.
Die inatura-Fachberatung hilft Ihnen in der Beantwortung der anstehenden Fragen gerne weiter. Bitte kontaktieren Sie uns bevor Sie ein Tier der Natur entnehmen.

Inatura-Beratungsinfos im Internet:
http://inatura.at
Leicht verständliche Information und aussagekräftige Fotos zu vielen Beratungsthemen finden
Sie auf der inatura-Website in der Rubrik „Wissen“. Kontaktieren Sie uns, wenn Ihre Fragen dort nicht beantwortet werden.

Inatura-Telefonhotline für Beratungsanfragen:
Tel: 0043 / 676 / 833 06 47 66

Montag bis Freitag, 9.00 – 12.00 Uhr
Falls wir Ihren Anruf nicht sofort entgegennehmen könne, hinterlassen Sie bitte Namen,
Telefonnummer und Frage auf dem Anrufbeantworter – wir rufen Sie umgehend zurück.

Inatura-Beratungsmail:
fachberatung@inatura.at
Mit einer genauen Situationsbeschreibung und aussagekräftigen Digitalfotos erleichtern Sie
eine rasche Antwort auf Ihre E-Mail-Anfragen!

Persönliche Beratung:
Persönliche Beratungsgespräche werden nur zu vorab per Telefon oder E-Mail vereinbarten
Terminen durchgeführt.

Eine Information der inatura-Fachberatung: Fragen dazu an fachberatung@inatura.at
Für den Inhalt verantwortlich: Mag. Dr. Klaus Zimmermann




Verwilderte Hauskatzen!

Verwilderte Hauskatzen gehören NICHT in ein Tierschutzheim. Das ist Tierquälerei und daher auch von der Landesregierung verboten.

Was können Sie tun?

Dank der Unterstützung einer Liechtensteiner Stiftung, der Vorarlberger Landesregierung und den Vorarlberger TierärztInnen besteht die Möglichkeit, verwilderte Hauskatzen zu kastrieren. Dies stoppt das Katzen-Elend und ist dabei noch völlig gratis!

Lebend-Katzenfallen zum Einfangen der verwilderten Katzen bekommen Sie bei Ihrem Tierarzt, und/oder dem Tierschutzheim und/oder bei einer Tierschutzorganisation. Die Kaution für eine Katzenfalle beläuft sich auf 100 Euro (bei Rückgabe der Falle bekommen Sie das Geld wieder retour).

Nach dem Einfangen bringen Sie das Tier zu Ihrem Tierarzt. Er wird das Tier untersuchen, gegen Parasiten behandeln und kastrieren. Noch am gleichen Tag, aber spätestens einen Tag später können Sie die Katze wieder abholen und am Fundort aussetzen.

Das die Katze wieder an ihren Ursprungsort zurückkommt ist für sie sehr wichtig. Hier hat sie ihr Revier und die besten Überlebenschancen.




 
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